Groß-Rohrheim gestaltet mit: Auftakt zum ISEK „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Groß-Rohrheim gestaltet mit: Auftakt zum ISEK „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“

Rund um Begegnung, Wohnen und Mobilität: Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Ideen für die Zukunft der Gemeinde ein

Groß-Rohrheim, 11.06.2026. Wie soll sich Groß-Rohrheim in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Dieser Frage sind rund 50 Bürgerinnen und Bürger am 11. Juni 2026 bei der Auftaktveranstaltung zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ nachgegangen. In der Rathausscheune tauschten sie sich untereinander und mit den beauftragen Büros Rittmannsperger Architekten GmbH und EnergyEffizienz GmbH zu den Themen Leben im Alltag, Freizeit und Mobilität aus.

Mit dem ISEK verfolgt die Gemeinde das Ziel, ein Handlungskonzept für die Städtebauförderung im Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zu erarbeiten. Da die Bevölkerung ihren Ort am besten kennt, wurde die Auftaktveranstaltung genutzt, um erste Stärken, Schwächen und Handlungsbedarfe direkt von den Bewohnerinnen und Bewohnern aufzunehmen. Diese dienen als Grundlage für die weitere Konzeptentwicklung.

Austausch an drei Thementischen

Nach einer Begrüßung und Einführung in das Programm sowie das Instrument ISEK arbeiteten die rund 50 Teilnehmenden in zwei Gesprächsrunden an drei Thementischen zu den Bereichen „Begegnung und Freizeit“, „Wohnen und Alltag“ sowie „Mobilität und Grün“. Anhand der Leitfragen sammelten sie Stärken, Schwächen sowie Aufgaben und Potenziale für ihren Ort. Im Anschluss verschafften sich alle bei einem individuellen Tisch-Rundgang einen Überblick über die Ergebnisse der jeweils anderen Gruppen.

Vielfältige Anliegen aus der Bevölkerung

Als Stärken der Gemeinde nannten die Teilnehmenden unter anderem das vielfältige Vereins- und Kulturleben, das Alleegelände sowie die gute Bahnanbindung zwischen Frankfurt und Mannheim. Gleichzeitig wurde deutlich, wo Handlungsbedarf besteht: Genannt wurden etwa fehlende Treffpunkte und Angebote für Jugendliche, als kritisch wahrgenommene Parksituationen, fehlende Nahversorgung wie Bäckerei und Apotheke, ein lückenhaftes Wegenetz für Fußgänger und Radfahrende sowie der heutige noch unvollständige Rundweg um die Gemeinde.

Bei einem räumlichen Stimmungsbild konnten die Teilnehmenden zudem auf einem Lageplan markieren, welche Orte für sie ein „Gemeindeschatz“ oder Lieblingsorte sind und wo aus ihrer Sicht besonderer Handlungsbedarf besteht. Es entstand ein anschauliches Bild davon, wie die Bevölkerung ihren Ort wahrnimmt.

Die Gemeinde Groß-Rohrheim bedankt sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die konstruktiven Beiträge. Die gesammelten Ergebnisse fließen nun in die weitere Analyse des ISEK ein, aus der im nächsten Schritt konkrete Ziele und Maßnahmen für die Gemeinde entwickelt werden. Weitere Beteiligungsveranstaltungen folgen im August.